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Arbeitern
errichtet. Nach dem Durchschreiten des Eingangstores blickt
man über eine wunderschöne Parkanlage mit großen
Teichanlagen, in denen sich das Taj Mahal im Licht der Sonne
widerspiegelt. Wenn möglich, werden wir das Taj Mahal
sowohl tagsüber als auch bei Sonnenuntergang besuchen, wenn
die Gesamtharmonie des Bauwerkes noch deutlicher
hervortritt.
Weitere Sightseeing-Punkte: Mausoleum des Agra Fort, Tempel
von Dayal Bagh, Itmad-ub-Daula.
Agra Fort
Kaiser Akbar genügte das alte Fort von Agra nicht mehr und
er begann mit der Schaffung einer großen Festung, die die
Macht ihres Herrschers reflektieren sollte. Die Lage des
Forts war von großer Bedeutung; es liegt im Zentrum
Hindustans. Acht Jahre lang bauten 4.000 Arbeitern an den
massiven Mauern und den ca. 560 Einzelbauten im Inneren.
Akbars Gemahlin aus dem Königsgeschlecht Amber (Jaipur)
konnte ihre Gemächer bereits vier Jahre nach Baubeginn
beziehen. Sie betreten das Fort durch das Derkani Gate
(Westtor), ursprünglich Schauplatz öffentlicher Audienzen,
da das Volk keinen Zugang zur Festung hatte. Hier war auch
der Austragungsort der Elefantenkämpfe und der Platz auf
dem Exekutionen durchgeführt wurden. Im Fort besuchen Sie
die Diwan-i-Am, die öffentliche Audienzhalle, getragen von
40 Säulen, die Diwan-i-Khas, Säulenhalle für
Privataudienzen und die Moti Masjid, die berühmte
Perlmoschee, die von Shah Jahan später ergänzt wurde.
Tempel
von Dayal Bagh
Der 10 km nördlich von Agra gelegene weiße
Marmortempel der Hindu-Sekte Radah Soami wurde am Anfang des
19. Jahrhunderts erbaut. Hier kann man einmal selbst
beobachten, wie die kostbare Pietra-dura-Arbeit, eine
spezielle Marmor Einlegearbeit die beim Taj Mahal oft
angewandt wurde, heute noch vorgenommen wird.
Itiamaud-ud-Daula
Das Grabmal des Mirza Ghiyas Beg markiert den Übergang
von den gröberen Sandsteinbauten der frühen Mogule zu den
später, unter Shah Jahan entstandenen architektonischen
Kleinodien. Für den Großonkel der Mumtaz Mahal erbaut,
stellt das Grabmal eine Miniatur des Taj Mahals dar, und ist
der erste Mogulbau ganz aus Marmor. Gerade durch seine
kleineren Dimensionen wirkt es aber auch ein wenig überschaubarer
und ist dank der fehlenden riesigen Besuchermassen auch
angenehm attraktiv. Hier kann man die Stimmung des durch die
filigranen Gitterfenster aus Marmor einfallenden dosierten
Lichtes noch in Ruhe genießen.
6. Tag
Agra - Jaipur
Von Agra geht es
weiter Richtung Bharatpur, wo wir unser Ziel das
Vogelparadies von Bharatpur / Koleado vorfinden werden.
Vogelschutzgebiet Koleado
Mit ungefähr 370 beobachteten Vogelarten zählt
Bharatpur zu den größten Vogelnationalparks der Welt. Ein
extraordinäres Erlebnis, sowohl für professionelle
Ornithologen, als auch für Vogelliebhaber. Die etwa 29 qm
große Parkfläche ist von zwei Seen durchzogen und eignet
sich hervorragend um die Erkundung dieses riesigen
Vogelschutzgebietes mit der Rikscha zu bestreiten.
Weiter geht's nach Ranthambore.
7. Tag
Nationalpark Ranthambore: Jeepsafari im Tigerschutzgebiet
Am heutigen Tag
geht es früh los. Mit den Jeeps werden Sie die
faszinierende Welt der Tiere in ihrer natürlichen Umgebung
hautnah miterleben können.
Ranthambore
Nationalpark
Der 1957 gegründete Nationalpark ist einer der schönsten
in ganz Indien. Auf einer ca. 390 qm großen Fläche lassen
sich eine Vielzahl von Tieren beobachten. Besonders
die Tiger stehen hier im Mittelpunkt. Anfang der Siebziger
entstand "Project Tiger", welches im Zusammenhang
im dem WWF durchgeführt wurde. So konnten die bedrohten
Tiere vor dem Aussterben gerettet werden. Heute leben in
ganz Indien wieder mehr als 4.300 Tiger. Hier in
Ranthambore stehen die Chancen eine dieser scheuen
Wildkatzen in freier Wildbahn zu sehen recht hoch. Aber die
Vielfalt von Flora und Fauna macht den eigentlichen
Charakter von Ranthambore aus. Sambarhirsche, Gazellen,
Schakale und Antilopen, sowie etliche andere Tiere werden
Sie in ihren natürlichen Lebensräumen erleben können. In
dieser Jahreszeit konzentriert sich das Leben der Tiere im
Park auf die nähere Umgebung der Seen, was die Beobachtung
zu einem Erlebnis der besonderen Art werden lässt.
8. Tag
Jaipur - Die rosarote Fürstenhauptstadt Rajasthans
Heute unternehmen
Sie ein weitere Erkundungsfahrt in Jeeps durch den großläufigen
Nationalpark. Auch an diesem Tag werden Sie viele
unterschiedliche Tiere in ihrem Zusammenleben mit anderen
Tierarten beobachten können. Am Nachmittag geht es weiter
Richtung Jaipur, der "Pink City". Die rosarote
Stadt verdankt Ihren Namen, ihre Entstehung und Planung dem
Maharaja Mai Singh. Der begeisterte Astronom ließ nicht nur
die Stadt nach den Sternen ausrichten, er erbaute auch das
weltberühmte Freiluftobservatorium (Jantar Mantar).
Jantar Mantar
Der Stadtgründer selbst ließ inmitten der Stadt
anstelle eines Tempels diese Sternwarte errichten. Sie gilt
als das größte steinerne Observatorium der Welt. Durch
kubische Konstruktionen, die verstreut in der Warte zu
finden sind, wirkt der Bau archaisch und futuristisch
zugleich.
Palast
der Winde
Am bekanntesten ist Jaipur jedoch für das Hawa
Mahal, dem Palast der Winde. Dieser wurde 1799 von Pratap
Singh dem II. errichtet. Mit 953 Fensternischen auf fünf
Etagen war es den Haremsdamen möglich die vorbeiziehenden
Festzüge, ungesehen vom Volk, zu bestaunen.
9.
Tag Ausflug nach Amber
Nur elf Kilometer von Jaipur entfernt liegt Amber.
Amber ist die, in einem herrlichen Felsental gelegene, alte
Hauptstadt Rajasthans.
Amber Fort
Über sechs Jahrhunderte lang diente diese Palastanlage
als Herrschersitz der Kachwalas. 1727 entschloss sich Jai
Singh II. seine neue Residenz nach Jaipur zu verlegen. Der
auf einer Anhöhe gelegene Palast vermengt hinduistische und
islamische Bauelemente aus mehreren Jahrhunderten. Mit einem
atemberaubend schönen Ausblick auf die Aravalli-Bergketten
wird man, vom mit kleinen Spiegeln ausgeschmückten, Jai
Mandir-Palastsaal und dem daneben liegenden Shak Mandir
belohnt. Der Aufstieg erfolgt maharadscha-mäßig mit einem
Elefanten.
10.+ 11.
Tag Jaipur - Puschkar
Vollmondfest der Rajputen
Zum Vollmondfest
treffen sich jedes Jahr im November über eine halbe Million
Inder aus den entferntesten Teilen der Steppen und Wüsten
Rajasthans in Puschkar, am heiligen Wallfahrtsort des Gottes
Brahma. Im Mittelpunkt dieses turbulenten Treibens steht der
Kamelmarkt, bei dem bis zu 50.000 Kamele vor Ort sein
werden. Man erlebt ein Indien wie in 1.001 Nacht. Dieses
Fest ist zugleich Kamelmarkt, Pilgerfest, Heiratsmarkt, als
auch Volksfest. Traveller aus der ganzen Welt werden sich zu
diesem Spektakel der Sinne in Puschkar einfinden, und genau
wie die unglaubliche Vielfalt des Gebotenen und die Farbenfröhlichkeit
der Rajasthani bewundern. Den krönenden Abschluss des
Festes bildet das rituelle Bad, welches die Gläubigen in
der Vollmondnacht im heiligen See nehmen. Indien live und
pur erwartet Sie! Sie übernachten in einer extra für
dieses Fest aufgebauten Zeltstadt.
12. Tag
Puschkar - Udaipur
Die 1.444 Motivsäulen des Jain-Tempels von Ranakpur
Auf der Fahrt nach
Udaipur besichtigen Sie den Jain-Tempel von Ranakpur.
Jaintempel
Ursprünglich wurde der Tempel im 15. Jahrhundert
erbaut. Er beeindruckt insbesondere durch seine
faszinierende Skulpturenvielfalt, die in der Baukunst der
Jains prägend war. Die insgesamt 29 Dächer des Tempels
ruhen auf 1.444 tragenden Säulen, wobei keine der anderen
gleicht. Ein einzigartig schönes Beispiel der Baukunst der
Jains.
Jainismus
Der Jainismus wurde im sechsten Jahrhundert als
Reformbewegung gegen die strengen Formen des Brahmanismus
ins Leben gerufen. Oberste Richtlinie der Gläubigen ist es
Leben zu schützen und zu schonen. Aus diesem Grunde sind
Jains strikte Vegetarier und oft essen sie nur Obst und Gemüse,
welches auf die Erde gefallen ist, damit sie keinem
Lebewesen versehentlich bei der Ernte Schaden zufügen könnten.
Viele von ihnen tragen aus Angst, versehentlich ein Insekt
verschlucken zu können, einen Mundschutz.
13. Tag
Udaipur - Ostvenedig
"Die romantische Stadt Indiens"
Bei Ihrer heutigen
Besichtigungstour lernen Sie die Plätze und Kulissen
kennen, vor denen Filme wie "Der Tiger von Eschnapur"
oder James Bond in "Octopussy" gedreht wurden.
Stadtpalast
Sie besichtigen den Maharadschapalast des Udai Singh,
der die größte Palastanlage in ganz Rajasthan darstellt.
Bei einer Bootsfahrt auf dem Picholasee können Sie die Außenfront
des Sommerpalastes mit all ihren Balkonen, Türmen und
Kuppeln bestaunen.
Jagdish-Tempel
Nur 150 m vom Stadtpalast entfernt, liegt der dem Gott
Vishnu geweihte Jagdish-Tempel. Im Inneren befindet sich ein
aus schwarzen Stein gefertigter Schrein, der Vishnu als
Jagannath, den Herrscher des Universums darstellt. Dieser
Tempel ist Zeuge der Hochblütezeit der Steinmetzkunst in
Nordindien.
Saheliyon-Ki-Bari
Der Saheliyon-Ki-Bari ("Haus der
Freundinnen"), der Liebesgarten des Maharadschas für
die Treffen mit seinen Konkubinen ist mit einem wunderschönen,
mit Lotusblumen bewachsenen, Teich, sowie zahlreichen
Marmorelefanten und Fontänen bestückt. Hier wird man
praktisch zum ausruhen und verweilen eingeladen. Auch heute
noch strahlt er seinen ´lieblichen´ Reiz aus.
14.Tag
Udaipur- Aurangabad
Flug nach Aurangabad und Halbtagesausflug zu den
Mahayanahöhlen von Ellora.
Ellorahöhlen
Die Höhlen von Ellora entstanden zu einem Zeitpunkt,
als die Bedeutung des Buddhismus in Indien nachließ, so
dass Sie neben den zwölf buddhistischen (600-800 n. Chr.)
die später entstandenen 17 Tempelheiligtümer der Hindus
und die fünf der Jains (9 Jhd. n. Chr.) kennenlernen. Die Höhlen
erstrecken sich am Hang eines Felsmassivs über eine Länge
von zwei Kilometer. Bei den buddhistischen Höhlen
sind es die kunstvoll gestalteten Vorhallen und bei den
hinduistischen Höhlen die ausdrucksstarken Statuen, die
Ellora kennzeichnen.
15. Tag
Die Höhlen von Ajanta
Ganztägiger
Ausflug zu den Höhlen von Ajanta.
Die
buddhistischen Klöster der Satavahana-Dynastie
Diese bilden im halbmondförmigen Tal der Waghora
mehrere buddhistische Kloster. Sie besuchen die aus der Zeit
der Satavahana- Dynastie stammen Caitya-Höhlen im frühen
buddhistischen Hinayana-Stil und die unter dem Vakatakas
errichteten Klosterwohnhöhlen des Mahayana- Buddhismus.
Sind es in Ellora die Statuen, sind es in Ajanta die
Malereien, die die Höhlen weltberühmt gemacht haben.
16. Tag
Aurangabad - Bombay
Flug nach Bombay.
Nachmittags Stadtrundfahrt in Bombay mit Besichtigung der
wichtigsten Sehenswürdigkeiten (Gateway of India, Hängende
Gärten, Mani Bhawan, Prince of Wales Museum u.a.).
Gateway of India
Offiziell wurde das Gateway of India" 1924
eingeweiht. Durch den damaligen Schiffsverkehr war Bombay
das Ziel der Ein- und Ausreisenden. Dieser
Triumphbogen wurde aus gelbem Basalt gefertigt und steht am
Apollo Bunder, einem beliebten abendlichem Treffpunkt und
Abfahrtsort der Fähren zu Elephanta Island und den sich
darauf befindlichen berühmten Höhlen, die bereits zwischen
450 und 750 ausgegraben wurde. Hier kann man steinerne
Bildnisse und Geschichten von Brahma, Vishnu und Shiva
betrachten.
Hängende
Gärten
Die Pherozeshah Mehta Gardens wurden 1881 angelegt. Die
hängenden Gärten liegen auf der Spitze des Malabar Hügels.
Besonders auffallend sind die kunstvoll gefertigten Hecken,
die immer noch in Formen von Tieren geschnitten werden. Von
hier oben hat man einen herrlichen Ausblick über die Stadt
Mani Bhavan
In diesem Museum befindet sich das Zimmer, in dem
Mahatma Ghandi während seiner Aufenthalte von 1917-34 in
Bombay gelebt hat. Hier kann man die Lebensgeschichte
Ghandis anhand von Schaukästen, die die wichtigsten Szenen
seines bewegten Lebens aufzeigen, verfolgen.
Prince of
Wales-Museum
Dieses Museum wurde 1923 zur Erinnerung an den ersten Besuch
des damaligen Prinzen von Wales König George V. im Jahr
1905 eröffnet. Hier finden sich eine beeindruckende
Sammlung von Kunst, Malerei, Archäologie und
Naturgeschichte.
Türme des Schweigens
Die "Türme des Schweigens" stehen zwar in Bombay,
sind jedoch nur für Parsen zugänglich. Die Parsen verehren
die Grundelemente, wie Feuer, Wasser und Luft. Diese zu
ehren ist ihnen heilig. Im Victoria & Albert-Museum, das
sich direkt neben dem Zoo befindet kann man sich anhand
einer Nachbildung jedoch eine genauere Vorstellung von den
berühmten Türmen machen.
17. Tag
Abflug Bombay
Am heutigen Tag ist Zeit für weitere Erkundigungen von
Bombay mit dem Reiseleiter oder auch um Einkäufe zu tätigen,
wozu sich Bombay ausgezeichnet eignet. Lernen Sie das alte
"Tor zu Indien", "Bollywood - die
Filmhauptstadt Indiens" und die heutige
Wirtschaftsmetropole des zweitbevölkerungsreichsten Landes
der Welt kennen. Abends Rückflug von Bombay.
18. Tag
Ankunft Frankfurt
Ankunft in Zürich am frühen Morgen und Weiterflug zu
Ihrem Flughafen (Düsseldorf, Frankfurt oder München).
Anschlussprogramme:
16. Tag Verlängerung in Goa
Am
16. Tag fliegen Sie von Bombay nach Goa, wo Sie 5 Nächte in
einem 4* Hotel übernachten. Genießen Sie die Traumstrände
Indiens am Indischen Ozean.
Golden
Sands in Goa
Die Strände von Goa zählen zu
den schönsten der Welt. Auf über 100 km Küstenlinie am
Pazifischen Ozean sind über 20 Strände platziert. Panjim,
die Hauptstadt Goas, hat ihren eigenen Strand Miramar Beach.
Im Norden von Panjim nahe bei der Stadt Mapuca liegen wie
Zwillinge die Strände Calangute Beach und Baga Beach
zusammen. Mit ihrem über 7 km langen Abschnitt
"Goldenen" Sandes zählen sie mit zu den berühmtesten
Stränden Goas. Hier liegt Ihr Hotel Ronil Beach Resort. Für
Ausflüge in die nähere Umgebung haben auch oder gerade die
weniger bekannten Strände von Goa haben ihre Reize. Hier
finden Sie noch einsame Buchten und menschenleere Strände.
An anderen Abschnitten herrscht noch der geruhsame Alttag
vor. Fischer kleinerer Dörfer fahren wie seit Generationen
mit ihren wendigen Booten zum Fischen aufs Meers. Nur
vereinzelt begegnen Sie Europäern, die wie Sie die Idylle
und Naturbelassenheit suchen und finden.
21. Tag
Rückflug
Nach einem letzten Vormittag am Strand, nachmittags Rückflug
von Goa nach Bombay. Weiterflug via Wien oder Zürich nach
Deutschland.
22. Tag
Ankunft Deutschland
Ankunft am Morgen
des 22. Tages an Ihren Ausgangsflughaben (Düsseldorf,
Frankfurt, München...) in Deutschland.
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